mensch


Das Muster
der Unendlichkeit

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mensch



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Ohne etwas wäre nicht einmal nichts!

Der kleinste gemeinsame Nenner




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Das Grundprinzip

Axiom 1)    Dass nicht nichts ist, ist unbestritten. Wäre ausschließlich nichts, wir wären nicht da.

Axiom 2)    Wäre jemals ausschließlich nichts gewesen, es wäre immer ausschließlich nichts geblieben. Aus Nix wird
                 nix bleibendes. Auch können keine Erhaltungssätze entstehen, denn sonst würden Erhaltungssätze
                 breits durch den Vorgang ihrer Entstehung brechen. Erhaltungssätze können weder entstehen noch
                 vergehen.

Axiom 3)    Es ist nicht ausschließlich nichts, sondern auch etwas. Dieses ETWAS war schon immer da,
denn wenn
                 es erst
entstanden wäre, wäre vor seiner Entstehung ausschließlich nichts gewesen und es wäre
                 immer so geblieben (siehe Axiom 2)
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                 Ein einziges, absichtsloses, sinn-befreites ETWAS war schon immer da, denn der Zeitlosigkeit vor dem
                 Urknall war der Augenblick auch zugleich die Ewigkeit.
                 Dieses ETWAS ist zugleich ALLES, es gibt sonst nichts anderes. Die Gesamtheit alles Vorhandenen hat
                 als Grundlage dieses ETWAS. Ohne diesem ETWAS wäre nicht einmal nichts.
 
Axiom 4)    Das NICHTS = Beliebig viele, gleichberechtigte, theoretische Möglichkeiten. Eine einzige Möglichkeit
                 von den beliebig vielen, theoretischen Möglichkeiten existiert auch in der Praxis als ein ETWAS.
                 Würde keine einzige Möglichkeit praktisch existieren, würde grundsätzlich auch keine weitere
                 theoretische Möglichkeit praktisch möglich werden können. Dann würde auch theoretisch nichts
                 existieren. Ohne einer Möglichkeit wäre nicht einmal nichts. Auf die Frage, was NICHTS überhaupt sein
                 soll, existiert dann auch keine Antwort, denn es wäre nichts da, was nichts sein könnte. Ein ETWAS
                 war  deshalb schon immer als "Ausnahme" (Fehler) im NICHTS vorhanden.

                 ETWAS + NICHTS sind deshalb der kleinste gemeinsame Nenner.
                 Kleiner wäre weniger als nichts, denn ohne etwas wäre nicht einmal nichts!





Der kleinste gemeinsame Nenner


Die Dualität: Alles ist dual (ETWAS / NICHTS)

Die Komplementarität: Ein ETWAS verursacht einen Fehler im NICHTS und bedingt dadurch das Fundament des Grundprinzips, die Fehlerhaftigkeit. Das ETWAS kann sich dem von ihm bedingten Grundprinzips selbst auch nicht entziehen und ist dadurch ebenfalls fehlerhaft. NICHTS trägt als Gegenteil ein ETWAS in sich, ETWAS trägt als Gegenteil ein NICHTS in sich. Beide verursachen gegenseitige Komplementarität.
Die Dualität als Komplementarität: Die Dualität ist komplementär, so ungefähr auch im Yin Yang yinyang symbolisiert: Das NICHTS trägt ein ETWAS in sich, das ETWAS trägt ein NICHTS in sich. Ein ETWAS ist die Ausnahme (Fehler) im NICHTS, ein NICHTS ist die Ausnahme (Fehler) im ETWAS. Was auch immer sich nach dem Urknall ergibt, wird fehlerhaft sein, denn sein kleinster gemeinsame Nenner ist bereits fehlerhaft. Niemals kann deshalb etwas perfekt werden. Alles bleibt unvollkommen. Vom kleinsten bis zu größten, alles ist fehlerhaft.

                                 
 

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                                                                                                      loch im schnee        
Nichts kann fehlerfrei sein!   

Vereinfachte Symbolik


Du gräbst in einem Schneefeld ein Loch und mit dem Schnee baust du einen Schneemann. Der Schneemann freut sich, dass er in einem fehlerfreien Schneefeld steht. Doch dann sieht er das Loch. Um sich eine vollkommene Welt zu schaffen, beginnt er, das Loch zu reparieren. Da der Schneemann selbst das Material ist, das er benötigt, um den Fehler im Schneefeld zu beheben, fängt er an, sich zu zerstören.

Mit dem Drang zur Perfektion kam das Leid in seine Welt!



Ursache und Wirkung

Der weitere Verlauf ist dann nur mehr ein Symptom:

Bevor sich der Schneemann zerstört hat, wird er noch, um seine Art zu erhalten, mehrere Löcher graben und kleine Schneemänner bauen. Wenn diese dann erwachsen sind, freuen sie sich, dass sie in einem fehlerfreien Schneefeld stehen, doch dann sehen sie die Löcher. Um sich eine vollkommene Welt zu schaffen, beginnen sie, die Löcher zu reparieren. Da die Schneemänner selbst das Material sind, das sie benötigen, um die Fehler im Schneefeld zu beheben, fangen sie an, sich selbst zu zerstören.

Nicht alle Schneemänner werden sich selbst zerstören. Manche werden andere Schneemänner angreifen, um an den Schnee zu kommen den sie benötigen, um sich ihre Welt zu perfektionieren, diese werden sich verteidigen, organisieren, bewaffnen und in den Krieg ziehen.

Viele Schneemänner werden dadurch sterben, sie werden Religionen gründen und den Krieg heiligen um ihre Toten zu rechtfertigen, und dieser Ablauf von Ereignissen verwandelt das Schneefeld in ein Chaos (bis auf eine Ausnahme).

Und das alles nur deswegen, weil der erste Schneemann
 das Schneefeld so perfekt haben wollte, wie es sein würde, wenn er nicht da wäre,
und in der Folge das ständige Verbessern-Wollen zum Lebensinhalt wurde.

Das gesamte Schneefeld konnte er sich gestalten,
er jedoch wollte es auch noch vollkommen haben!



Das dauert so lange, bis der erste Schneemann erkennt, dass nichts vollkommen sein kann. Wie sich später herausstellen wird, steht die Abnahme der Ordnung des Schneefeldes im Gegensatz zur Zunahme der Ordnung im Bewusstsein des Schneemannes. Vereinfacht gesagt: Je mehr das Chaos im Schneefeld zunimmt, desto mehr wird dem Schneemann bewusst, dass er den Ur-Fehler nicht beheben kann. Aber mehr dazu später.

Dieses System zieht sich durch alle Bereiche unseres Vorhandenseins wie ein roter Faden. Diese symbolische Geschichte vom Schneefeld mit seinem Fehler symbolisiert ein in sich wiederkehrendes System (Abnahme der Ordnung durch beheben von Fehlern - Zunahme der Ordnung im Bewusstsein). Im weiteren Verlauf des Textes erkennt man, dass die Handlungsweise des Schneemannes universell symbolisiert ist und auf alles übertragen werden kann, z.B.: Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Technologie, Verwaltung, Bürokratie, Religion, Medizin, Erziehung, Sport, Finanzwesen, optimieren und globalisieren, Tradition usw. und natürlich auch, wie sich auf der letzten Seite (Seite 48) zeigen wird, auf das ursächliche.



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